Wolfsbarsch in der Normandie – die perfekte Woche

Waren das schon die Auswirkungen der neuen Schutzmaßnahmen, welche von der EU für den Wolfsbarsch erlassen wurden? Diese Frage stellte ich mir nach diesem Urlaub an der Küste der Basse-Normandie. Die Antwort muss natürlich ganz klar Nein heißen, doch die Zukunft erscheint golden, sollten die Beschränkungen weiter eingehalten werden.
Doch der Reihe nach: die Rahmenbedingungen ließen schon vor der Reise Gutes erwarten. Neumondwoche, dazu ein stabiles Hochdruckgebiet zur besten Jahreszeit.

Die Massen an Anglern die bei Gatteville zu sehen waren, dachten sich wohl das gleiche. Nach kurzen Gesprächen und Blick in die Fangkörbe war dann klar: die Sprotten sind da, jeder Angler hatte Pollacks und Stöcker gefangen. Wolfsbarsch wäre keiner mehr da, so die Aussage.
Nach dem ersten Morgen konnte diese Aussage entkräftet werden: ein schönes Exemplar mit 55cm ließ sich den Black Minnow in Ayu schmecken. Dazu einige Pollacks (leider in der normannischen Standardgröße von Maximal 50cm), Massen an Hornhechten und Lippfische.

Wolfsbarsch ohne Ende!

Der Abend sollte dann noch besser werden. Bei Pointe de Saire kochte das Wasser für einen Zeitraum von 20 Minuten. Jeder Wurf war ein Wolf, leider waren es nur kleinere Fische bis 50cm, die sich den Thor von Falkfish einverleibten. Bei 13 Exemplaren und noch einigen Bissen dennoch kein Grund zu meckern 😉

So ging es die nächsten Tage weiter: Wolfsbarsch satt an allen Stellen, der einzige Wehrmutstropfen war die Durchschnittsgröße von 45cm. Einige bessere Exemplare konnten noch auf den DUO Press Bait Fusion und auf den Fiiish Black Minnow gefangen werden. Am letzten Abend gewährte mir Petrus dann noch die Chance auf einen Ausnahmefisch. Weiter Wurf mit dem Falkfish Thor und nach einigen Sekunden blieb der Blinker in der Absinkphase plötzlich stehen: Anhieb und sofort war klar, dass diesmal ein großer zugeschnappt hatte. Nachdem der Fisch nur noch einige Meter entfernt war und schon an der Oberfläche aufblitzte, war plötzlich kein Widerstand mehr vorhanden. Leider hatte sich der Drilling gelöst…

Einer der Erfolgsköder - Seaspin Janas

Ein Grund mehr nächsten Herbst nochmals vorbeizukommen. Dann ist das Übersetzen nach Tatihou (der Hotspot der Region) hoffentlich wieder möglich und eventuell endlich mal ein Boot zur Vermietung verfügbar. Denn mit Boot wären in den 5 Tagen sicherlich noch mehr als 40 Wolfsbarsche möglich gewesen.

Alle verwendeten (und erfolgreichen) Köder sind auf shore-fishing.de verfügbar!

Tight lines!