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Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
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60+ Rapfen

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70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

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Zielfisch - Meterhecht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Leszek   
15.06.2006
zielfisch_-_meterhecht_2006-06-15_Einige Angler tun so, als wäre der Fang von Meterhechten eine Kunst. Ich dagegen vertrete die Meinung, dass jeder einen Meterhecht fangen kann. Es gibt Gewässer, in denen man meint, dass die Schalmauer bei 80 oder 90cm liegt. Gerade an diesen Gewässern gibt es ein paar Tricks um einen „Kracher“ zu überlisten. Man muss einfach gewisse Regeln beachten. Genauer gesagt sind es genau fünf grundsätzliche Veraltensregeln auf die man unbedingt achten sollte um zum Erfolg zu kommen. Diese will ich Euch in diesem Bericht verraten.
Als erstes sollte man immer anders angeln als die Masse. Denn wie hätte es der Meterhecht geschafft, in einem stark befischten Gewässer diese Größe zu erreichen, wenn die durchschnittliche Anglerei auf ihn effektiv wäre? Es gibt zwei Antworten auf die Frage. Entweder hat er unzählige Köder an sich vorüberziehen lassen oder die Köder haben ihn erst gar nicht erreicht, zumindest nicht als er hungrig war. Die meisten Hechtangler gehen mit folgender Einstellung ans Wasser: je mehr Bisse desto zufriedener der Angler. Somit wird der gelungene Angeltag an der Anzahl der Bisse eingestuft. Bei der Jagt auf den  Meterhecht gilt das umgekehrte Motto: sich nicht an der Anzahl der Bisse messen lassen sondern gezielt auf den Kapitalen angeln.
Als nächstes sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Köderwahl an dieser Stelle von evidenter Bedeutung ist. Eigentlich ist es ganz einfach. Groß fängt groß! Forscher haben bei Magenuntersuchungen herausgefunden, dass Hechte am liebsten Futterfische von 10 bis 15 Prozent ihres Eigengewichtes nehmen. Bei einem Hecht mit 10kg wären das Beutefische von 0,5 bis 1kg, was einer Länge von ca. 40cm entspricht. Also heißt die Devise: Köder über 20cm sind an dieser Stelle angesagt!
Weiterhin sollte man auch die Anglerei an den verschieden Gewässergrößen differenzieren. An kleineren Flüssen oder Seen gibt es die meisten Hechte im Uferbereich und gerade hier greift der Hinweis mit dem "anders Angeln". In großen Seen befinden sich die großen Hechte allerdings meistens nur in der Leichphase im Uferbereich. Ansonsten ziehen sie nach dem Leichritual in tiefere Regionen. Sie müssen keine natürlichen Feinde fürchten und sind deshalb nicht wie ihre kleineren Artgenossen auf Deckung angewiesen. Der Meterhecht kommt nicht ans Ufer, um Euren Köder aufzufangen. Euer Köder muss zum Meterhecht kommen, sprich in die uferlose Region. Beim Bootsangeln ist das kein Problem. Man kann den Hechten auf´s Dach rücken. Ideal sind dabei Plätze, wo die Hechte im freien Wasser Nahrung finden. Das können Barschberge oder Löcher im Gewässergrund sein.
Zurzeit wird viel über Angeln an der Oberfläche geschrieben. Man führt den Köder an der Wasseroberfläche und der Hecht taucht wie ein Krokodil aus der Tiefe auf. Das funktioniert sogar auf Meterhechte, allerdings nur dann wenn die Fische aktiv sind, das Wasser relativ flach und die Methode an jenem Gewässer nicht allzu oft praktiziert wird. In der Regel stehen die Großhechte tief. Wer in Grundnähe angelt, sofern diese im Sommer über der Sprungschicht liegt, macht nichts verkehrt. Ich habe schon oft am Echolot schöne Hechte in einer Wassertiefe von 10 bis 15 Meter beobachten können.
Der letzte und meiner Meinung nach wichtigste Tipp ist: beweist Ausdauer! Der Weg zum Meterhecht kann unter Umständen sehr lang sein. Eine Zeitdauer von einigen Monaten ist ohne weiteres möglich. Warum braucht es so lange, einen Meterhecht zu fangen, während sich durchschnittliche Hechte recht schnell überlisten lassen? Zum einen sind die Meterhechte nicht so dicht gesät wie ihre kleineren Artgenossen und zum anderen fressen sie viel seltener. Während die kleinen oft mehrmals am Tag zuschlagen, haushalten die Großhechte mit ihren Kräften. Sie zielen viel lieber auf einen großen Happen und verdauen ihn dann über mehrere Tage bis sie dann wieder in Fresslaune sind.
Dies sind nur die wichtigsten Regeln um zum Traumfisch Meterhecht zu kommen. Auch wenn es mit Sicherheit nicht einfach ist diese Konsequent durchzuhalten, werden sie den einen oder anderen zum Erfolg führen. Davon bin ich überzeugt.