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Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
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60+ Rapfen

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70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
NEU Damian S. 83 (Feb)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

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Ziel verfehlt, Sieg geholt - PL Cup 07 PDF E-Mail
Geschrieben von Damian   
pl-cup_winner_Nach dem einige Kollegen die Teilnahme am diesjährigem Predator Lures Cup, ausgetragen von und mit der Truppe von Angeln Exklusiv, aus diversen Gründen leider absagen mussten, habe ich mich alleine an die Küste gewagt um ein paar schöne Hechte zu fangen. Das Ziel war ganz klar definiert. Ein Meterhecht soll mir zu realistischen Chancen beim Wettstreit um die besten Plätze beim Predator Lures Cup 2007 verhelfen. Schon während der Fahrt in den Norden musste ich ein Wechselbad der Wettergefühle über mich ergehen lassen. Es war nämlich die komplette Palette geboten. Von wunderschönem Sonnenschein bis zu förmlichen Wolkenbrüchen war alles dabei. Was mir aber viel mehr Sorgen bereitete war der Wind, der immer stärker wurde, je näher ich mein Ziel Wolgast vor Augen hatte. Gegen 15.00 Uhr angekommen war der Quartiereinzug angesagt. Danach eine kurze Erholungspause die dann gegen 18.00 Uhr mit einem Besuch im Gasthaus am Fischmarkt endete. Schöner Abend mit viel Fachsimpelei und Beurteilung aktueller Lage an der Peene. Jörg, mit dem ich das Vergnügen hatte die nächsten zwei Tage am Boot zu verbringen, konnte am Freitag einen schönen 115er landen. Das Fazit war, die Bedingungen sind aktuell zwar nicht optimal aber immer für eine Überraschung gut.
Erster PL Cup Tag. Mit vier Mann auf einem sehr großen Boot war das Angeln sehr angenehm. Der einzige Haken, eisiger relativ starker Wind sowie sehr wenige und spitze Bisse machten es unmöglich einen Esox zur Fotosession zu überreden. Gegen 10.00 Uhr klingelt das Telefon von Jörg. Nach kurzem Gespräch heißt es "Jungs, strengt euch an, die anderen haben mit einem 124er gut vorgelegt". Die Stunden vergingen und es konnte keiner auf unserem Boot einen Hecht an den Haken bekommen. Alle möglichen Köder flogen durch die Luft. Vergebens, es war nichts zu machen. Am Nachmittag konnte mein Zimmernachbar, der Markus, einen kleinen Esox landen. Leider war es bei uns auch der einzige Fisch an diesem Tag. Die Analyse nach dem ersten Tag sehr ernüchternd. Die anderen Boote hatten auch nicht die Welt und wie sich dann später rausstellte war nach dem ersten Tag ein 81er zu Toppen.
Den 124er hatte nämlich der Jan von Predator Lures gefangen und somit war der Fisch natürlich nicht in der Wertung.
Am Samstag Abend war ein gemütliches Beisammensein (inklusive einer Begegnung mit einem Nachläufer), Essen beim Griechen (unter anderem Lammlachs, den man wunderschön anhand eines schwarzen Fleckes im Kiemendeckelbereich identifizieren kann, nicht war Otto?) und eine Vorstellung der Kunstköder von Predator angesagt.
Am zweien Tag mit der Wut im Bauch und einem "jetzt erst recht" Gefühl ging es bei katastrophalen Wetterbedingungen los. Beim Anfahren des ersten Top Spot´s für diese Jahreszeit mussten wir nach einigen Würfen feststellen, dass ein halbwegs vernünftiges Angeln in dieser Region unmöglich war. Die "Alternativplätze" mussten aufgesucht werden.
Auf Grund der hervorragenden Gewässerkenntnisse von Jörg war es schließlich auch möglich aussichtsreiche Fangplätze anzufahren. Schon beim zweiten Anker ein Biss beim Jörg. Ein schöner 84er fand den Weg ins Boot. Heute geht also was. Man muss die Hechte nur finden und den Köder richtig anbieten. Dank der sehr hilfreichen Tipp´s von Jörg, was die optimale Köderwahl und Führung angeht, sollte also der Fangerfolg nur eine Frage der Zeit sein. Es war aber trotzdem kein Zuckerschlecken und das Wetter leistete noch seinen Beitrag dazu.
Wir haben wirklich alles probiert. Tief, Flach, Gummi, Blinker, Spinner, Jiggen, "schwul" ("schwul" = Geheimtipp von Jörg für flache Bereiche), der Meterhecht ließ sich einfach nicht aus der Reserve locken. Schließlich sind wir an einem Platz stehen geblieben, wo es von Schilf bleich sehr steil runter ging (von ca. 2 Meter auf ca. 7 Meter). Jörg erläutert, Wurf erfolgt zum Schilf und der Köder wird immer mit Boddenkontakt langsam runter geführt. Bei mir dauert es einige Würfe und auf einmal knallt´s. Der sitzt und hat den Köder voll inhaliert.
Nach wenig spektakulärem Drill wird der Hecht zu Fototermin eingeladen. Das Maßband zeigt 85cm. Jörg meint, Damian lass mal ein paar Fotos machen den mit dem Fisch bist du, glaube ich, ganz gut im Rennen. Ich war sehr skeptisch denn ein Fisch dieser Größe ist für die dortigen Verhältnisse eher Kleinkram.
Einige Zeit später ein Anruf von Lars, sie haben nur einen 82er verhaften können. Es entwickelte sich ein Kampf der 80er ich war also tatsächlich mit meinem Halbstarken vorne.
Nichts desto trotz wollte Jörg nichts dem Zufall überlassen und steigerte die Platzwechselfrequenz mit fortgeschrittener Zeit erheblich. Wir müssen die Sache in trockene Tücher bringen und einen Meter fangen! Der Einsatz von Jörg und seine immer wieder an diversen Stellen angebrachten Tipp´s waren aller ehren wert. Der Meter wollte einfach nicht fallen.
Und so blieb es beim knappen Sieg für mich, über den ich mich natürlich sehr freue. Viel mehr war es für mich eine sehr schöne Erfahrung mit einem Top-Guide und absolutem Profi zu angeln. Es hat trotz fataler Wetterbedingungen sehr viel Spaß gemacht.
Des Weiteren freue ich mich jetzt schon auf meinen Gewinn (2 Tage Trolling auf Lachs und Meerforelle). Das wird bestimmt ein Spaß!
Und beim Predator Lures Cup 2008 wird es heißen, Jörg, wir müssen den Titel verteidigen aber dieses Mal mit richtigen "Argumenten"!