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Geschrieben von Damian Sojka
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Um dem “Japanwahn“ aus dem Weg zu gehen bin ich stets bemüht nach alternativen Kunstködern Ausschau zu halten sowie eher unbekannte Fabrikate mehr ins Rampenlicht rücken zu lassen. Gerade auf dem Kunstködersektor gibt es viele gute Hersteller, die sich auch noch in heutiger schnelllebigen “High-Tech“ Zeit mit ihren Produkten identifizieren, weil sie ein Stück ihres Lebens sind und nicht nur zum Erwerb von Lebensunterhalt dienen. Und so freute ich mich sehr über eine Zusage von einem kleinen Hersteller, auf meine Anfrage ob Interesse bestünde seine Produkte mal in unseren Gewässern auszuprobieren. Es handelt sich in dem Fall um die Firma SIEK-M, die ihren Sitz in Polen hat und seit über 13 Jahren ihre Produkte vertreibt. Es ist schon fast Tradition, dass gute Wobbler von Polen hergestellt werden jedoch fällt bei den Produkten vom Firmeninhaber Marek Wieczorek, der sich mit der Herstellung von Wobblern seit 1985 beschäftigt, eine gewisse Eigenart auf. Die meisten Modelle sind sehr klein und sprechen eigentlich nicht die breite Masse der Spinnangler an. Die SIEK-M Palette richtet sich an Angler, bei denen nicht das Fangen sondern eher das Angeln im Vordergrund steht. Dabei sind diejenigen gemeint, die Spaß daran finden Fischarten wie Döbel, Rapfen oder Barsche mit ultra leichter Spinnangel zu überlisten. Also eigentlich die perfekte und sicherlich sehr kurzweilige Angelei in den Sommermonaten.
Bei Interesse kann der Firmeninhaber direkt unter http://siek.fishing.pl in polnischer sowie englischer Sprache kontaktiert werden. Gerne vermitteln wir auch bei eventuellen Kommunikationsschwierigkeiten und berichten demnächst über die Erfahrungen mit SIEK-M in unseren Gewässern.
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Geschrieben von Damian Sojka
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Laut Meteorologen könnte Juli 2010, der Heißeste seit Beginn der Temperaturmessung werden. Während viele gegen die Hitze kämpfen, versuchen wir fleißig dran zu bleiben und halbwegs vernünftige Räuber auf die Flossen zu legen. Mitte Juni bis Mitte Juli war die letzten Jahre eine relativ gute Zeit, was Großzander an der Donau angeht. Heuer ist jedoch so ziemlich alles anders. Gerade auf Kunstköder muss man sich jeden Biss hart erarbeiten. Vereinzelte, meist kleine Fische sind immer wieder drin, jedoch von Konstanz kann keine Rede sein. Einzig und allein stimmt die Bissfrequenz bei den Stechmücken, die heuer in extremen Mengen auftreten. Aber auch fischlose Wochen gehören zu unserem Hobby dazu und es wäre vermessen zu behaupten, dass immer was geht. An solche Phasen muss man sich gewöhnen und so einfach das auch klingt, dran bleiben. Es kommt nämlich schon bald die Zeit, in der man nichts anders macht und die Zielfische steigen wie aus dem Nichts wieder auf unsere Köder ein.
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Geschrieben von Damian Sojka
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Das Angeln bei Hochwasser ist nicht jedermanns Sache und erfordert selbst bei mir viel Überwindung. Sehr verständlich wenn man nahezu jede Minute an der Effektivität des Köders zweifelt. Das braune Wasser und extrem viel Treibgut machen es gerade nicht einfacher den Angler konsequent am Wasser bei Laune zu halten. Und wenn zusätzlich, bei den maximal ungünstigen Bedingungen, auch noch die Platzwahl auf gewisse Stellen eingeschränkt wird, muss man meistens viel Durchhaltevermögen mitbringen.
Dennoch lohnt sich ein Versuch bei Hochwasser, denn es gibt auch Räuber die von diesen meist kurzfristigen Ereignissen profitieren und besonders aktiv sind. Und das nahezu den ganzen Tag! Hat man sie mal gefunden, so geht es meistens Schlag auf Schlag. Im trüben Wasser werden sowohl die Kunst- als auch Naturköder von allen Raubfischen völlig unbedarft genommen. Gerade deshalb sollte man bei Hochwasser eher mit stärkerem Gerät unterwegs sein.
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