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Geschrieben von Damian Sojka
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01.02.2010 |
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Der Winter hat uns zwar voll in Griff jedoch ließen die Temperaturen der letzten Wochen durchaus ein halbwegs vernünftiges Angeln zu. Mit kurzen Ausflügen, wie es im Winter so üblich ist, konnte man im Januar immer mit einem Fisch rechnen. Nun ist es Zeit die Rollen zu schmieren und die Haken zu schärfen. Die Raubfische sollen endlich ihre Ruhe bekommen.
Mir ist heuer ein dicker Winterzander leider verwehrt geblieben. Dabei war es schon fast vollbracht. Als ich letzte Woche bereits nach einigen Würfen einen, für die Wassertemperaturen typischen, Biss spürte und sofort mit einem entschlossenen Anhieb quittierte war mir klar, dass ich es mit einem kapitalen Zander zu tun habe. Heftiger Widerstand sowie typische Kopfschläge ließen mein Herz höher schlagen. Als ich den Fisch zum ersten Mal sah war endgültig alles klar. Ein Monster mit einem Bauch als ob er einen Ball verschluckt hätte. Doch vollbracht ist es erst wenn der Fisch, im besten Fall, in die Kamera lächelt. Nach dem ich meine Ladehilfe im Rucksack vergessen hatte musste ich improvisieren und so kam es, dass der erste Fehler sofort gnadenlos bestraft wurde. Nur ganz kurz wurde nämlich die Schnur locker und genau in diesem Moment schüttelte, der schon ausgedrillte Fisch, meinen Gummi aus dem Riesenmaul raus. Und so schwamm das Prachtexemplar schön langsam grinsend wieder in die Tiefe. Ein brutaler Moment für jeden Angler.
Aber was soll´s, immerhin habe ich ihn gesehen. Und für die Motivation heißt es, ab Mai geht´s weiter im Programm
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