Wer sucht, der findet

Kalte Finger, kurze Tage, gute Fische! So könnte man das Angeln im Herbst an der Donau beschreiben. Nichts desto trotz, auch wenn es  für manche komisch klingt, auch hier will jeder Biss hart erarbeitet werden. Schneidertage sind Standard. Doch Fleiß und Ausdauer wird belohnt! Das ist aber überall so.

Gerade in der Dämmerung beißen oft gute Barsche

Als ich an diesem Abend ans Wasser fuhr, hatte ich nur eins im Sinn. Frische Luft schnappen, schauen was so am Wasser los ist, einfach abschalten und ein paar neue Spots ausprobieren.
Erste Stelle, bekannt für gute Barsche. Gerade in der Dämmerung immer wieder für ein Versuch wert. Gefühlt 3 Wurf, erster Biss, erster Fisch und kein Schlechter. Ein dicker Barsch hat sich meinen Barschgummi im Restlicht geschnappt. Die restlichen Stellen brachten an dem Abend nix mehr.

Ein 92er aus der Donau, kein alltäglicher Fang

Neuer Tag, neues Glück. Nach dem ich am Vortag an einer sehr unscheinbaren Stelle eine interessante Unterwasserstruktur gefunden habe, wollte ich es dort nochmal probieren. Irgendwie hatte ich dort einfach ein gutes Gefühl.
Am Spot angekommen dauerte nicht lange, da schlug es monströs in der Rute ein. Ein Mega-Biss. Staubtrocken, wie aus dem nichts! Als ich den Fisch ausgedrillt aus dem Wasser hob war alles klar. Der hat meinen Z-Gummi richtig gut getroffen. Dieser befand sich nämlich ganz tief im Schlund. Gerade an unscheinbaren Spots fische ich meine selbst gemachten Gummifische richtig gerne, weil sie mir schon etliche gute Fische gebracht haben.