Menu Content/Inhalt

Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
    *   ---
    *   ---

60+ Rapfen

    *   ---
    *   ---
    *   ---

70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

    *   ---
    *   ---
    *   ---
253969Besucher:
17Besucher heute:
181Besucher gestern:
 
896705Seitenaufrufe:

Spinningista on Tour

on Tour

Grundel-Cup 2012

Grundel-Cup 2012
"Vorsprung durch Technik"... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Philipp Wurm   
09.01.2010

funkecholote…so lautet der Werbeslogan eines großen deutschen Automobilkonzerns doch welche technischen Hilfsmittel den Fangerfolg steigern und welche einfach nur teuer sind darüber möchte ich in diesem Artikel kurz beschreiben. Vorweg sei gesagt, dass ich alle hier vorgestellten Geräte selber getestet habe, Bei der Beurteilung handelt es sich natürlich nur um meine subjektive Meinung.

Funkecholote

In den letzten Jahren sind immer mehr Geräte von verschiedenen Herstellern auf den Markt gekommen. Ich habe 2 Modelle im Einsatz gehabt. Das Hummingbird Smart Cast RF30 und das Hummingbird RF15e + Reichweitenerweiterung.
Grundsätzlich kann ich sagen dass keines der beiden Geräte ein modernes stationäres Echolot ersetzten kann. Alleine die Auflösung und die fehlende Genauigkeit bei der Tiefenmessung hervorgerufen durch starken Wellengang können einem stationären Gerät nicht das Wasser reichen. Beschränkt man das Einsatzgebiet alleine darauf sich ein Bild vom Angelplatz machen zu wollen ist das RF15e + Reichweitenerweiterung durchaus brauchbar. 

Das RF30 hat mich nicht überzeugt da einfach die Reichweite (liegt bei ca. 25 Metern) und die Größe des Displays zu wünschen übrig lassen. Das RF15e Modell bietet zumindest eine Auflösung 160 x 130 Pixel wodurch sich die Bodenstrukturen erkennen lassen. Vor allem die Reichweitenerweiterung halte ich für sinnvoll da sich die Reichweite dadurch von ca. 30 Meter auf 50 – 70 Meter erhört was für die meisten Spinnfischer wohl ausreichen dürfte. Achtung! Offenbar kann Funkverkehr den Empfang stören!
Fazit: Das RF15e kann von Uferanglern für die Erkundung von Angelplätzen durchaus sinnvoll sein. Keines der Modelle ist ein Ersatz für ein modernes stationäres Gerät aber wer sich ein schnelles Bild machen möchte erhält durchaus brauchbare Informationen.

anglersedgeAnglers Edge Plus
Naja, was soll ich groß über dieses Gerät sagen?! Ich habe es für lau bekommen und recht viel mehr würde ich dafür auch nicht ausgeben.
Im Grunde handelt es sich dabei um eine tragbare Wetterstation welche einige (nutzlose) Zusatzfeatures bietet. Positiv finde ich die Darstellung des Luftdruckverlaufes der letzten 24 Stunden und die Anzeige der Mondphase. Beides lässt sich heutzutage zwar auch schnell im Internet finden oder an jeder besseren Wetterstation ablesen aber so hat man ein kleines handliches Gerät welches man sich auch ggf. ans Wasser mitnehmen kann. Von der Berechnung der Beisszeiten bzw. der Anzeige der aktuellen Fischaktivität halte ich hingegen nichts.
Fazit: Wer eine handliche Wetterstation mit Luftdruckverlauf sucht kann sich so ein Gerät zulegen, allen Anderen rate ich aber davon ab.

Senso Diver
Dieses Gerät werden wohl die Wenigsten kennen und daher möchte ich auch kurz den Einsatzzweck erläutern. Der Sensor des Senso Diver wird vom Boot aus am Kabel in die gewünschte Wassertiefe abgelassen und misst dort die Sichtigkeit, die Wassertemperatur und den Sauerstoffgehalt. Anhand dieser Daten kann der Angler dann die optimale Angeltiefe und die beste Köderfarbe ermitteln. Bereits auf den ersten Blick sind mir die schlechte Verarbeitung und die umständliche Auswertung der Messergebnisse negativ aufgefallen. Weiter ist dieses Gerät nur für Bootsangler interessant und da auch nur für solche die auf ihrem Gewässer kein Echolot einsetzten dürfen. Jedes Echolot kann vermutlich die Tiefe in der sich die Fische aufhalten besser bestimmen als der Senso Diver und ob man aufgrund der Sichtigkeit gleich die richtige Köderfarbe auswählen kann lasse ich mal dahin gestellt.
Fazit: Wertlos!

gtm40GTM40 +
Der GTM40+ ist ein elektrischer Tiefenmesser welcher auch automatisch bei jedem Messvorgang die Gewässertemperatur alle 2 Meter misst. Ich verwende das Gerät nun seit über 1 Jahr und muss sagen, dass sich diese Investition für mich gelohnt hat. Gerade Spinnfischer, welche ihr Revier nicht schon seit zig Jahren beangeln oder die gerne mal neue Gewässer bzw. Stellen erkunden, ein absolutes Muss. Natürlich bekommt man mit den Jahren ein Gefühl dafür mit welcher Gewässertiefe man es gerade zu tun hat aber wer es genau wissen will und nicht unbedingt die gute alte „Zählmethode“ anwenden will der wird dieses Gerät schnell zu schätzen wissen. Die permanente Temperaturmessung ist ein weiteres nützliches Feature. Gerade im Sommer lassen sich mit ihr schnell kältere und damit evtl. sauerstoffreiche Wasserschichten finden in denen sich noch der eine oder andere Räuber überlisten lässt. Einziger Kritikpunkt ist die langsame Absinkgeschwindigkeit. Das Gerät sinkt mit 0,5 Meter pro Sekunde und ist daher eher für Stillgewässer geeignet. Wer es dennoch im Fluss einsetzten möchte muss es mit einem Zusatzblei beschweren verliert dadurch aber die Temperaturmessung.
Fazit: Empfehlenswert!