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Geschrieben von Damian Sojka
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22.06.2010 |
Das Angeln bei Hochwasser ist nicht jedermanns Sache und erfordert selbst bei mir viel Überwindung. Sehr verständlich wenn man nahezu jede Minute an der Effektivität des Köders zweifelt. Das braune Wasser und extrem viel Treibgut machen es gerade nicht einfacher den Angler konsequent am Wasser bei Laune zu halten. Und wenn zusätzlich, bei den maximal ungünstigen Bedingungen, auch noch die Platzwahl auf gewisse Stellen eingeschränkt wird, muss man meistens viel Durchhaltevermögen mitbringen.
Dennoch lohnt sich ein Versuch bei Hochwasser, denn es gibt auch Räuber die von diesen meist kurzfristigen Ereignissen profitieren und besonders aktiv sind. Und das nahezu den ganzen Tag! Hat man sie mal gefunden, so geht es meistens Schlag auf Schlag. Im trüben Wasser werden sowohl die Kunst- als auch Naturköder von allen Raubfischen völlig unbedarft genommen. Gerade deshalb sollte man bei Hochwasser eher mit stärkerem Gerät unterwegs sein.
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