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Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
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60+ Rapfen

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70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
NEU Damian S. 83 (Feb)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

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Sowohl Optik als auch Akustik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Damian   
02.02.2007
sowohl_optik_als_auch_akustik_Was sieht eigentlich ein Raubfisch in einem Kunstköder? Was müssen wir beachten um optimal die Wirkung des Köders zu verstärken? Ist es nicht so, dass die Kunstköderangler immer auf der Suche nach dem perfekten Köder sind? Ist mal der vermeidliche "Top-Killer" gefunden wird es natürlich verheimlicht. So lange bis der Favorit mit der Zeit seine Fängigkeit verliert und durch eine neue Wunderwaffe ersetzt wird. Natürlich gibt es Stellen an manchen Gewässern wo bestimmte Modelle einfach besser fangen oder einen gewissen Vorteil gegenüber anderen haben. Den Fangerfolg allein am Köder festzumachen ist aber sehr oberflächlich und auf Dauer zum scheitern verurteilt. Den erheblichen Anteil an der Fängigkeit eines Köders hat mit Sicherheit dessen Führung. Ich kann mich ganz gut an die ersten Versuche mit Salmo Slider erinnern. Nach den ersten Würfen kam ich mit ein wenig veräppelt vor. Na ja, mittlerweile kann ich mir einen Angelausflug, sowohl auf Hecht als auch auf Zander, ohne Slider gar nicht mehr vorstellen. Bei der Führung sendet jeder Kunstköder Reize aus. Dies sind zum Einen eigene und zum Anderen die, die ihm vom Angler durch die Führung verleitet werden. Nicht all zu selten hört man: "Ja, die Fische haben gut gebissen. Ich habe zwar den gleichen Köder verwendet aber die Hechte hat der Kollege gefangen". Auf welche Reize kommt es nun an?
Prinzipiell muss man eines Differenzieren. Jeder Raubfisch bevorzugt eine andere Reizart. Die Reize kann man in zwei Gruppen einteilen. Optik und Akustik. Sowohl die Eine als auch die Andere sind wichtig und nicht zu unterschätzen. Es gibt Situationen in diesen zum Beispiel natürliche Bewegung des Köders eine wichtige Rolle spielt. Dies ist dann der Fall, wenn es sich um Gewässer mit sehr klarem Wasser handelt. Geruch und Geschmack kommt beim Ansitzangeln besonders auf Zander, Wels und teilweise Barsch zum Tragen und kann an manchen Tagen über den Fangerfolg oder Misserfolg entscheiden. Der Spinnfischer kann akustisch bei einem Köder die Vibration und gleichzeitig den Druck gezielt manipulieren. Daraus entstehende Schallwellen sind beim Zander und Wels sehr wirksam. Als weiterer entscheidender Eingriff in den Lauf des Köders ist zum Beispiel das Abklopfen des Grundes. Die Klopfgeräusche können schon mal einen "müden" Zander zum Biss verleiten. Des Weiteren steht Wels, Hecht und Barsch an manchen Tagen auch auf das nervige Grundklopfen. Bei dieser Angeltechnik droht besonders an interessanten Stellen eine sehr hohe Hängergefahr was sich direkt auf  den Materialverlust und damit verbundenen Kosten auswirkt. Mit ein wenig Erfahrung kann man allerdings manch geglaubten Köder doch noch retten. Die Optik wird von den meisten Anglern überschätzt. Die meisten Köder werden gekauft, weil sie dem Angler gefallen. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass es dem Fisch gefällt. Ich habe schon Hechte auf Wobbler gefangen, die bei weitem optisch keinem Unterwasserlebewesen ähneln und geschweige mit einem Fisch verwechselt werden könnten. Viel mehr erscheinen für mich zu den optischen Reizen Eingriffe wie zum Beispiel ein plötzlicher Stopp beim Wobbler einholen. Dieser Trick funktioniert sehr gut auf Zander und Hechte. Nicht zu selten kommt gerade beim Anhalten der Biss! Plötzliche Laufänderungen bei der Köderführung kommen beim Hecht auch ganz gut an und werden oft mit einem Biss bestätigt. Ganz spezifischer Reiz für Wels ist ein lautes Aufplatschen auf der Wasseroberfläche. Dafür werden meistens große Blinker mit relativ großer Oberfläche verwendet. Last but not least kommt die Geschwindigkeit. Besonders hohe Einholgeschwindigkeiten mit Oberflächenködern machen keinen andern Fisch so heiß wie den Rapfen. Will man auf Rapfen erfolgreich sein sollte man aber trotz der hohen Geschwindigkeit drauf achten, dass der Köder einer Laube ähnelt. Längliche Blinker mit sehr geringer bis gar keiner Aktion sind hier die erste Wahl. Des Weiteren wirkt sich die Geschwindigkeit unterschiedlich auf das Laufverhalten der verschiedenen Köder aus. Manche haben bei langsamer Führung die optimale Aktion und andere kommen erst bei höheren Geschwindigkeiten erst in Fahrt. Mit der Zeit findet man es schon raus, wann welcher Kunstköder am besten funktioniert.