| Salmo trutta - Erfolgreich auf Salmoniden |
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| Geschrieben von Philipp Vogt | |
| 28.02.2010 | |
Die Forellensaison naht, und ich freue mich schon wieder riesig darauf meine Kunstköder endlich wieder auswerfen zu können. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn die Sonne endlich wieder Kraft hat, und die Pflanzen grünen. Wenn man dann noch ein schönes Gewässer hat, in dem einige der Schönlinge umherschwirren, ist das Glück perfekt.
Um auch erfolgreich wieder nach Hause gehen zu können, hier noch ein paar nützliche Tipps: Die Angel sollte sehr leicht gewählt werden, da in der Regel sehr kleine Köder ausgeworfen werden. Selten überschreiten diese die 10 Gramm Marke. Die Rolle sollte ebenfalls klein gewählt werden, um Gewicht zu sparen. Eine Schnurfassung von 150-180m 0,18mm reicht vollkommen aus. Insgesamt darauf achten, dass das Equipment so leicht wie möglich gewählt wird, da in der Regel an Forellengewässern viel gewandert werden muss, um verdächtige Hotspots ausfindig zu machen. Auch die Köderbox muss gut verstaut werden, um alles immer Griffbereit haben zu können. Schnur nicht dicker als 0,18mm verwenden. Desweiteren sollte eine monofile Schnur gewählt werden, da die Gewässer in der Regel klar und nicht zu tief sind, so dass die Forelle die Schnur nicht sehen darf. Fluo-Schnüre können hilfreich sein.
Bei den Wirbeln, falls welche verwendet werden, auch auf die kleinstmögliche Größe zurückgreifen, um keine unnötigen Störfaktoren hineinzubringen. Bei Kleinstwobblern muss darauf geachtet werden, ob dieser durch einen Wirbel in seinen Laufeigenschaften nicht beeinflusst wird. Oft sind diese kleinen Kunstköder so empfindlich, dass diese ihr Potenzial nicht mehr voll ausschöpfen können. PLATZWAHL Bei der Platzwahl sind verschiedene Faktoren zu beachten: Forellen stehen oft in Gumpen wo eine Strömungskante vorhanden ist, und viel Nahrung angeschwemmt wird. Zudem können sie sich vor der Strömung verstecken. Überhängende Äste, Wurzeln die ins Wasser ragen, ausgeschwemmte Kurven sind somit immer ein paar Würfe wert. Absolute Hotspots sind Wehre und Turbinenschüsse, z.B.: von alten Mühlen. Im Sauerstoff und Nahrungsreichen Wasser unterhalb der Wehre sind mit Sicherheit immer Forellen anzutreffen. Am Wasser möglichst ruhig und besonnen bewegen. Dies fängt schon beim Auto an. Wenn dass Auto nahe am Bach geparkt wird, nicht einfach die Türen auf- und zuschlagen. Diese Geräusche können vorsichtige Fische schon vertreiben. Gerade Forellen die schon länger in einem Gewässer leben, sind sehr vorsichtig und Scheu. Sie haben in ihrem Leben mit Sicherheit schon mehrere Angler und Köder gesehen. Bei der kleinsten Unstimmigkeit lassen sich diese Profis nicht mehr zum Anbiss verleiten. Kleinere Forellen nehmen die Köder oftmals arglos, und saugen ihn regelrecht ein. Deshalb bei Kunstködern auf die Haken achten, und kleine Forellen nach Möglichkeit gar nicht aus dem Wasser nehmen, sondern noch im Wasser abhaken, um die Schleimschicht zu schonen. KÖDER Bei Ködern ist meiner Meinung nach der Wobbler nicht zu schlagen. Den natürlichen Bewegungen eines Wobblers können Forellen nur schwer wiederstehen. Aber auch Gummiköder, Blinker, Spinner und Fliegen sind fängig. Würmer sind zwar sehr fängig, jedoch werden viele Forellen verangelt, weil der Haken zu tief geschluckt wird. KÖDERFÜHRUNG Wobbler: Je nach Strömung kann ein Wobbler auch auf Stelle stehen gelassen werden, und nur hin und wieder ein paar Meter vorwärts gekurbelt werden. Dies geschieht in Zeitlupe. Es ist aber auch immer einen Versuch Wert den Köder flussaufwärts zu schmeißen, und mit der Strömung relativ schnell wieder einzuholen. Wenn man den Wobbler quer durch den Fluss laufen lässt, lässt sich in Rinnen in der Bachmitte auch noch die eine oder andere Forelle raus kitzeln. Man wirft einfach schräg zur anderen Uferseite, klappt den Bügel um und lässt die Strömung für sich arbeiten. Gummiköder: Oftmals sind relativ große Köpfe nötig, um den Boden erreichen zu können, und den Köder ansprechend zu präsentieren. Ansonsten einfach ausprobieren. Mal hüpfen lassen, mal direkt Einkurbeln. Bei Gummiködern ist mit mehr Fehlbissen zu rechnen, weil die Forellen die Gummis oftmals nur hinten packen. Es ist ein tolles Gefühl wenn eine schöne Forelle beißt, gerade in einem natürlichen Gewässer. Ich wünsche euch also viel Spaß bei der Forellensaison, und viele große Fische. |









