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Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
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60+ Rapfen

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70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
NEU Damian S. 83 (Feb)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

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Grundel-Cup 2012

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Raubfische schonend landen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Damian   
05.11.2008

raubfische_schonend_landenIm Zuge der immer mehr im Vordergrund stehender Methode Catch & Release sollte man sich natürlich auch Gedanken über eine schonende Landung der gefangenen Fische machen. Es nützt nämlich überhaupt nichts wenn ein gefangener Fisch zurückgesetzt wird und beim Landen schon so verletzt wird, dass seine Überlebens- wahrscheinlichkeit gegen null sinkt. Dabei sind drei Faktoren entscheidend. Als erstes ist es die Dauer, die der Fisch an der Luft verbringt. Des Weiteren ist es wichtig den Fisch an den richtigen Stellen anzufassen um ihn nicht unnötig zu verletzen. Zu guter letzt ist es auch manchmal von Bedeutung wie man den nach einem Drill erschöpften Fisch wieder ins Wasser zurücksetzt.

Die Dauer, die sich der Fisch an der Luft aufhält definiert sich mehr oder weniger von selbst und zwar durch das Lösen des Hakens. Dieser Vorgang kann beliebig lange und kompliziert ausfallen denn dieser meistens davon abhängig ist wie tief der Fisch den Köder verschluckt hat. Gerade bei der Zeit gilt die Faustregel je wärmer die Wasser- und Lufttemperatur desto kritischer ist die Dauer die die Überlebenswahrscheinlichkeit des gefangenen Fisches drastisch verkürzt. Diesen Faktor sollte man vor allem im Sommer beachten, denn gerade da kann jede Sekunde entscheidend sein.
Als nächstes sollte man die Landungsart unter die Lupe nehmen und genau überdenken. Bei kleinen Fischen praktiziere ich zum Beispiel immer den Nackengriff, da ich der Meinung bin dadurch den Fisch nicht zu verletzen und gleichzeitig schnellstmöglich vom Haken zu befreien. Bei größeren Exemplaren bietet sich der Kiemendeckelgriff an, wobei zu diesem durchaus etwas Erfahrung nötig ist um sich selbst nicht zu verletzen und den Fisch schonend aus dem Wasser zu holen. Es wird sich mit Sicherheit der eine oder andere unter euch an dieser Stelle die Frage stellen warum ich den, in vielen Gewässern vorgeschriebenen, Kescher nicht verwende? Ich bin der Meinung, dass diese Methode total veraltet und gerade beim Angeln auf Raubfische so ziemlich die schlechteste ist die man sich vorstellen kann. Man beachte, dass beim Landen mit dem Kescher meistens ein nicht ausgedrillter Fisch aus dem Wasser gehoben wird und somit der Kampf für den Fisch im Kescher weiter geht. Es kommt dann nicht all zu selten vor, dass sich der Fisch im Kescher extrem verwickelt und an den Drillingen vom Kunstköder stark verletzt. Beim Fisch, der mit Wobbler gefangen wurde ist die Verletzungsgefahr auch für den Angler extrem hoch. Die Befreiung eines solchen Fisches dauert dann unnötig lange und vermindert deren Überlebenswahrscheinlichkeit gerade in den wärmeren Monaten um einiges.
Für alle Angler, die auf Nummer sicher gehen wollen empfehle ich den “Fischgreifer“ oder “Boga Grip“. Dieses Gerät ist eine sehr feine Erfindung und ist für Catch & Release - Verfechter wie geschaffen. Der Boga Grip ermöglich es, dass der Fisch nicht einmal aus dem Wasser gehoben werden muss. Nach dem man die Zange im Unterkiefer des Fisches platziert hat kann der Haken ohne Probleme gelöst werden und der Fisch durch Öffnen der Zange wieder freigelassen werden.
Jedoch spiegelt sich auch bei diesem Produkt der Preisunterschied direkt in der Qualität wieder. Deshalb nicht unbedingt zu den billigsten Varianten greifen, den spätestens beim großem Exemplar und deren kräftigen Schlägen kann sich dies sehr schnell rächen.