| Peenestrom sei Dank! |
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| Geschrieben von Damian | |
| 19.02.2008 | |
Nun ist es wieder mal vorbei. Die Bodden Tour 2008 ist zu Ende und es gilt ein Resümee zu ziehen. Dieses Mal ist es wahrlich nicht einfach, denn es kam alles anders als wir es uns erhofft hatten. Man könnte es sich leicht machen und einen wenig von Erfolg gekrönten Ausflug zur besten Jahreszeit auf Hecht auf das Wetter und einen Kälteeinbruch schieben. Nein, um die Ursache der miserablen Ausbeute zu finden muss man sich schon mit dem Thema stärker auseinander setzen und die begangenen Fehler auch bei sich suchen. Heuer haben wir mit vier Mann die Reise auf die Insel angetreten. Jeder von uns (Philipp, Uli, David und Damian) hatte einen Meterhecht vor Augen. Die Stimmung war super, dazu trug auch eine hervorragende Wettervorhersage bei. Auf Rügen in Wiek angekommen ging es den ersten Tag auf den Wieker Bodden. Bei strahlendem Sonnenschein lachte das Anglerherz und jeder war voll motiviert. Als wir aber nach einigen Stunden ohne Fischkontakt blieben kamen die ersten Fragen auf. Was ist los? Es schien als ob es dort keine Hechte mehr gäbe. Sind die Heringe schon da? Alle möglichen Kunstköder flogen durch die Luft.
Schließlich war es der Uli, der den ersten Biss auf einen Gummifisch verbuchen und kurze Zeit später den einzigen Hecht des Tages verhaften konnte. Grottenschlecht! Irgendwas machten wir falsch. Nach ausgiebiger Analyse des ersten Tages meinten wir den Fehler gefunden zu haben. Wir müssen noch tiefer, langsamer und genauer angeln denn die Wassertemperatur lag bei nur 3°C.
Das war ein riesengroßer Irrtum, was wir am zweiten Tag schmerzlich erfahren mussten. Ohne Biss fuhren wir am Ende des Tages in den Hafen rein. Unglaublich aber wahr. Am dritten Tag war Windstärke 6 bis 7 angesagt und wir mussten leider die Zeit auf dem Land verbringen. Wir fuhren in den Hafen in Breege und versuchten dort vergeblich einen schönen Hecht zu fangen. Ein neutraler Beobachter meinte, ja letzte Woche, da haben sie hier Hechte gefangen. Aber was für Granaten! Und genau nach dieser Aussage ging bei mir das Licht auf aber ich wollte es anfänglich nicht glauben. Haben sich die Hechte etwa schon in die flachen Bereiche verzogen? Nach dem die Windvorhersage für den vierten und letzten Tag relativ unsicher war zogen wir die Notbremse. Wir fuhren an den Peenestrom, der bei weitem nicht so Windanfällig ist wie die Bodden. An einen erfolgreichen Angelausflug war nicht mehr zu denken. Ergebniskosmetik war angesagt. Tja, und wir kamen doch noch in Genuss relativ vieler Bisse. Am Ende sprang sogar noch ein 90er Esox für mich raus. David konnte auch einen schönen 85er landen, der seinen Gummifisch komplett inhaliert hatte. Nichts desto trotz war die Tour 2008 sehr enttäuschend, wenn man das Potential dieser Gewässer betrachtet. Obwohl wir genau zu diesem Zeitpunkt einen Kälteeinbruch erwischt haben glaube ich die Ursache der miserablen Ausbeute am Wieker Bodden gefunden zu haben. Trotz der niedrigen Wassertemperatur standen die Hechte schon sehr flach, zum Laichen bereit, was ich erst am Peenestrom erfahren musste. Eine bittere Lehrstunde die ich nicht mehr vergessen werde! Nichts desto trotz, danke Jungs für die coolen vier Tage! Nächstes Jahr kann´s nur besser werden... |



Nun ist es wieder mal vorbei. Die Bodden Tour 2008 ist zu Ende und es gilt ein Resümee zu ziehen. Dieses Mal ist es wahrlich nicht einfach, denn es kam alles anders als wir es uns erhofft hatten. Man könnte es sich leicht machen und einen wenig von Erfolg gekrönten Ausflug zur besten Jahreszeit auf Hecht auf das Wetter und einen Kälteeinbruch schieben. Nein, um die Ursache der miserablen Ausbeute zu finden muss man sich schon mit dem Thema stärker auseinander setzen und die begangenen Fehler auch bei sich suchen. 



