Lipno 2013

Erstens kommt es anders und zweitens wie man denkt. Eigentlich sollte es eine lockere Runde mit meinen Masuren-Jungs sein. Zanderangeln, für Leszek & Co. die Abwechslung zur täglichen Esox-Jagd, so war zumindest der Plan. Nach dem der Lipno-Stausee bekanntlich einen sehr dichten Zanderbestand besitzt, wurde gerade dieses Gewässer ausgewählt. Es sollte keine Langeweile beim Angeln aufkommen, das war der Hintergedanke. Bei der Ankunft fanden wir einen extrem starken Nord-Wind vor. Trotzdem sind wir natürlich hochmotiviert raus und versuchten das windgeschütze Ufer nach den Zandern abzusuchen.

01_Lipno2013

Bisse blieben Mangelware und so konnte ich zumindest einen schönen 39er Barsch verhaften. Am Ende des Tages hatten wir einige Fehlbisse und 3 gefangene Zander auf dem Konto. Ernüchternd! Es konnte also nur noch besser werden. Wurde es aber nicht. Zweiter Tag, Westwind. Wetterumschwung, nicht gerade förderlich für die Zanderangelei. Dritter Tag, strahlender Sonnenschein und absolut windstill. Badewetter. Bissfrequenz mangelhaft bis ungenügend. Die restlichen Tage richtig kalter Ostwind, teilweise Regen und die Fischkontakte blieben extrem rar. So war das sicher nicht geplant jedoch leider nicht beeinflussbar.

Ob die mangelnde Fischausbeute auf das Wetter zurück zu führen ist, weiß ich nicht. Jedoch war der ständige Wetter-Wechsel sicherlich nicht förderlich.

02_Lipno2013

Wir hatten das Beste daraus gemacht und trotz der Beißflaute sowie rund 1000km Anfahrt der Masuren-Truppe jede Menge Spaß gehabt. Schließlich hat am Ende jeder seinen Zander gefangen, dennoch war jeder Fisch hart erarbeitet. Wir werden es sicher irgendwann nochmal probieren mit hoffentlich mehr Glück und Erfolg.