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Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
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60+ Rapfen

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70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
NEU Damian S. 83 (Feb)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

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Grundel-Cup 2012

Grundel-Cup 2012
Mit Mormyschka zum Zielfisch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Damian   
14.01.2009

mit_mormyschka_zum_zielfischDas aktive Angeln mit Mormyschka zählt mit Sicherheit zu den ausgefallensten und feinsten Angelmethoden in der Raubfischszene. Dabei steht man gerade beim Eisangeln vor der Herausforderung, den Minikunstköder möglichst attraktiv und natürlich anzubieten um die Fische ans Eisloch zu locken. Zu keiner Jahreszeit ist es so wichtig die Futterimitation den Fischen mundgerecht zu servieren. Dabei kann man durchaus gezielt eine bestimmte Fischart wie Hecht, Barsch, Zander oder sogar Weißfische wie Rotaugen anvisieren. Eine spezifische Köderführung ist es nämlich, die nicht zu selten die Zielfische zum Biss verführt.
Im folgenden Artikel will ich vier verschiedene Führungsstille der Mormyschka zeigen und beschreiben.

Wie schon erwähnt besteht jedoch die große Kunst beim Eisfischen vorerst darin die Fische ans Eisloch zu locken. Fängt man allerdings mal einen Stachelritter, so ist meistens der Zweite nicht weit. Sind mal die Rotaugen anwesend und an unserem Köder interessiert ist auch meistens der Hecht am Fangplatz und befindet sich in Lauerstellung. Die Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier, wie überall, die Regel. In den meisten Fällen funktionieren aber die verschiedenen Köderführungen gezielt eine bestimmte Spezies zu überlisten.

flohkrebsimitation_i
Diese Führung imitiert einen Flohkrebs, der langsam vom Gewässergrund aufsteigt und dann wieder zum Boden absinkt. Die Dauer der Absinkphase kann man verschieden lang gestallten. Oft sind ca.10cm pro Sekunde die beste Geschwindigkeit. Die meisten Bisse erfolgen direkt über Grund oder in der Absinkphase. Den Köder höher als 70cm über Grund anzubieten macht wenig Sinn und bringt ganz selten einen Fisch.

flohkrebsimitation_ii
Die Abbildung B zeigt eine weitere Möglichkeit den Flohkrebs zu imitieren. Diese Methode Unterscheidet sich von der Abbildung A in soweit, dass man hier bei der Aufstiegsphase alle 10cm, 3 bis 5 Sekunden Pause einlegt und den Köder einfach schweben lässt. Um ein möglichst breiteres Spektrum an Fischarten abzudecken, kombiniere ich die zwei Flohkrebsimitationen, wie oben gezeigt, gerne miteinander.

fluechtende_beute
Diese Art der Führung wird von den meisten Hechtanglern meistens mit einem kleinen Blinker, Gummifisch, Pilker oder Zocker praktiziert. Wenn man allerdings gezielt einen Hecht fangen will muss man schon relativ viel Glück haben und einem Esox förmlich ein Eisloch direkt über dem Kopf bohren. Es ist definitiv keine Lockmethode. Viel mehr macht es Sinn zuerst die Weißfische mit den obigen Methoden ans Eisloch zu locken und erst dann ein flüchtendes oder aufgeschrecktes Fischchen zu imitieren.

kranke_beute
An manchen Tagen kann man mit Imitation einer kranken oder verletzten Beute wirklich Sternstunden erleben. Diese funktioniert besonders gut wenn die Fische aktiv auf Futtersuche sind und der Futterneid eine große Rolle spielt. Fänge von über 10 Fischen pro Eisloch sind durchaus denkbar und im Rahmen des Möglichen.

Aber immer daran denken, der Teufel steckt im Detail. Deshalb ist Übung enorm wichtig und die perfekte Imitation der Beute das A und O beim Eisangeln.