Mefo zum Jahresabschluss

Pünktlich zum Ende der Schonzeit ging es wieder in den hohen Norden auf die Insel Rügen. Im Dezember ist die Angelei auf Meerforellen durchaus anders als im Frühjahr, weil an der Küste mehr kleine Forellen unterwegs sind und immer wieder Fische im Laichkleid einsteigen. Ich hatte letztes Jahr das Gefühl, dass die Bissfrequenz im Dezember höher ist als im Frühjahr. Und das hat sich durchaus bestätigt. Nachdem das Wetter mitspielte und die Wassertemperatur in der Ostsee noch bei 6 Grad war, waren wir wieder am Start!

Schnelles Foto und zurück!

Viel Wasser, viele Spots, viele Optionen. Wie immer hieß es erst mal die Lage checken und sich eine Übersicht verschaffen. Auf die Spots haben wir uns relativ schnell geeinigt. So konnte ich am ersten Tag gleich mal eine schöne Meerforelle auf meinem Konto verbuchen.

Vom Laichen gezeichnet

Am zweiten Tag hat uns ein Fischernetz den Plan komplett durchkreuzt. Der von uns ausgewählte Spot war nahezu unbefischbar. Dabei wären die Restwelle und die Bedingungen perfekt gewesen.
Nach kurzer Beratung und fortgeschrittener Stunde haben wir uns für einen Spot entschieden, den wir vorher noch nie beangelt haben. Dieser war aber nicht weit weg, so dass wir die restliche Angelzeit an den kurzen Dezembertagen maximiert haben. Joachim konnte zwei Fische fangen. Beide auf eine Sbirolino-Montage. Ich hatte in der Dämmerung einen krassen Biss. Der Fisch ist aber leider nicht hängen geblieben.

Ostsee, wie immer ein Traum

Tag drei war wunderschön aber nicht zum Fangen sondern zum Angeln. Strahlender Sonnenschein und Wind aus Süd. Traumhaft! Es kamen drei kleine Fische. Immerhin, besser als nix!
Dafür wurden wir am letzten Tag belohnt. Perfekte Platzwahl brachte uns 6 Meerforellen, was für Rügen beim Watangeln echt ein beachtliches Resultat ist. Und der Spot hätte am nächsten Tag ziemlich sicher auch Fische gebracht. Leider mussten wir aber da schon wieder den Heimweg antreten. Im Frühjahr geht´s dann weiter. Der Termin steht fest. Jedoch müssen wir natürlich, wie immer, erst mal die Bedingungen abwarten.