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Geschrieben von Damian Sojka
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24.01.2010 |
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Die Angelsaison 2009/10 neigt sich dem Ende zu und es kommen wieder extrem harte Wochen zumindest für alle Raubfischbegeisterten.
Letzes Jahr konnten wir die Wobbler von Hybrida bei unseren Angelausflügen genauer unter die Lupe nehmen. Wie bereits in unserem Artikel “Twitchbait´s von Hybrida – Das Resultat 2009“ beschrieben fällt das Resümee für die uns von Gregor Babiarz zur Verfügung gestellten Modelle extrem positiv aus. Und so ist auch die logische Folge, dass einige Hybrida´s ganz klar zu neuen Lieblingen mutiert sind.
Einer der sich ganz vorne etabliert hat ist der Hybrida K4. Egal ob in der Crankbait- oder Twitchbaitvariante, der Wobbler hat mit 6,5cm Körperlänge und langgestreckter Form genau die richtigen Voraussetzungen um Barsche und Zander anzusprechen.
Je nach Einsatzgebiet und Gewässer kann man zwischen den beiden verschieden tief laufenden Varianten wählen. Beide fangen sehr gut, wobei durchaus mit der Führung je nach Art des Wobblers die Bissfrequenz deutlich erhöht werden kann.
Egal ob auf Zander in der Nacht oder auf Barsch am Tag, erwies sich der Twitchbait sehr effektiv wenn man ihn mit 2-3 Sekunden lang dauernden Zwischenstopps mit anschließenden ruckartigen Bewegungen durchs Wasser führte. Die Beschleunigung nach einem Stop imitiert einen flüchtenden Kleinfisch der in der anschließenden Ruhephase von den Räubern relativ leicht anvisiert werden kann. Gerade die großen Barsche verfolgen ihre vermeidliche Beute immer eine Weile und warten auf den richtigen Zeitpunkt um zuzupacken. Die in den meisten Fällen kompromisslosen Bisse bekommt man zu 99% beim Stop.
Bei Tageslicht sind es jedoch nicht nur Barsche den K4 fressen wollen. Döbel, Rapfen aber auch Hechte sind auch sehr oft bei den Fängen dabei.
So gut wie der Twitchbait “gezupft“ funktioniert, so besitzt der Crankbait bei einer anderen Führungsmethode seine Stärken. Sobald das Wasser kälter wird und die Raubfische in ihrer Bewegung natürlich etwas beschränkt sind, ist langsames konstantes “Einkurbeln“ des Wobblers von Vorteil. Dabei flankt der K4 Crankbait schon bei geringer Geschwindigkeit so verführerisch, dass nicht selten schöne Zander die Abnehmer sind.
Der K4 Crankbait ist auch sehr effektiv wenn er im Uferbereich entlang der Steinpackung geschleppt wird. Der Aktion des kleinen Wobblers können Barsch, Döbel und Hecht nur selten widerstehen. Als ein großer Vorteil erweist sich auch beim Trolling auf Barsch die optimal gewählte Größe des Wobblers. Eine gewisse Selektion der gefangenen Fische lässt sich in deren Durchschnittsgröße deutlich erkennen. Das hat den Charme, dass das meist unnötige “Verangeln“ von kleinwüchsigen Exemplaren, was gerade bei kleinen Wobblern oft der Fall ist, verhindert wird.
In der Wertung heißt es 10 Punkte von 10 für den Hybrida K4.
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