| Ein Zander kommt selten allein |
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| Geschrieben von Damian | |
| 31.03.2006 | |
Häufig stellt man sich die Frage: Wo und wie kann ich schöne Zander fangen? Allerdings ist die Frage nicht so einfach zu beantworten. Eine Grundregel, an die man sich als Anfänger halten sollte, ist: es sollte auf alle Fälle schon dunkel sein. Der Zander, mit seinen besonders ausgeprägten Augen, geht nämlich meistens bei Dunkelheit auf Beutejagt. Der beste Zeitpunkt ist also am Abend oder früh Morgen vor dem Sonnenaufgang. Beachtet man diesen Ratschlag ist dies natürlich noch lange keine Garantie einen Stachelritter zu fangen.Es soll auch Gewässer geben, wo es nur noch so wimmelt von Zandern. Da ist der Konkurrenzkampf ums Futter so groß, dass es durchaus den ganzen Tag zu Zanderbissen kommt. Solche Gewässer sind allerdings heutzutage leider eher Mangelware. Dies hängt mit Sicherheit auch zum Teil mit unverantwortlichem Handeln manch unserer "Angelkollegen".
Als nächstes muss man sich mit der Lebensweise des Fisches befassen um regelmäßig gute Erfolge zu verzeichnen. Der Zander lebt, ähnlich wie kleine Barsche, in der Gruppe und bevorzugt steinigen Untergrund. Häufige Verstecke und Lebensräume sind versunkene Äste, alte Stege, umgefallene Bäume und alles was uns zu schaffen macht, wenn wir diese Stellen beangeln wollen. Ich kenne Leute die absichtlich diese „Hotspots“ nicht befischen, weil sie Angst haben ihren Köder zu verlieren. Und nun sind wir an dem Punkt angelangt, wo ich sage: wer einen Hänger scheut, wird nie auf Dauer gut fangen. Man muss einfach auch mal einen „Abreißer“ riskieren.
Da fällt mir gleich eine Geschichte ein. Ich war mal eine Zeit lang am Fluss Regen unterwegs und habe mir eine Stelle ausgeguckt. Optisch eine Augenweide und die Wassertiefe stimmte auch. Glaubt mir, ich verlor über 10 Gummifische, bis ich dann am 5 Tag einen sehr schönen Hecht rausziehen konnte. Es gilt also das Motto: "Wer nichts wagt, der nichts gewinnt". Als nächstes ist die „richtige“ Köderführung sehr von Bedeutung. Aus meiner Erfahrung hat sich die „Zick Zack“ - Führung am besten bewährt. Dabei lässt man den Kunstköder (meistens Twister) bis zum Grund absinken. Wichtig ist dabei nie den Kontakt zum Köder zu verlieren. Nach dem der Twister am Grund aufschlägt wird er ruckartig angezogen und dabei die Schnur eingekurbelt. Ich hebe den Köder in der Regel ca. 50 cm vom Boden weg, bevor ich ihn wieder absinken lasse. Genau an dieser Stelle ist der Kontakt zum Köder sehr wichtig, denn meistens erfolgen die Bisse in der Absinkphase. Dieses Spiel erfolgt bis ca. 2 Meter vor dem Ufer. Es gibt natürlich viele Tricks, was die Köderführung angeht und eine Aufführung aller Möglichkeiten würde hier den Rahmen sprengen. Die von mir beschriebene Technik funktioniert meistens nur, wenn sich die Zander in Bodennähe befinden. Wird es erstmal richtig dunkel, bevorzuge ich persönlich einen Oberflächenwobbler. Die Zander jagen nämlich jetzt die Kleinfische von unten an die Oberfläche um sie dann zu verspeisen. Und nicht zu selten, sind dann auch die richtig dicken „Brocken“ dabei. Nichts desto trotz ist es so, dass wenn man mal ein „Nest“ gefunden hat, es mit Sicherheit nicht an einem Zander endet und ein Artgenosse nicht lage auf sich warten lässt. Auf dem Foto ist unser Kollege Uli mit seinem 95-er, den er letztes Jahr in der Donau bei Regensburg gefangen hat. Der Fisch wurde nicht gewogen, weil er zurückgesetzt wurde. Schätzungsweise dürfte der Zander aber leicht die 10 kg - Marke überschritten haben und es war auch bei ihm nicht der einzige an diesem Abend. |



Häufig stellt man sich die Frage: Wo und wie kann ich schöne Zander fangen? Allerdings ist die Frage nicht so einfach zu beantworten. Eine Grundregel, an die man sich als Anfänger halten sollte, ist: es sollte auf alle Fälle schon dunkel sein. Der Zander, mit seinen besonders ausgeprägten Augen, geht nämlich meistens bei Dunkelheit auf Beutejagt. Der beste Zeitpunkt ist also am Abend oder früh Morgen vor dem Sonnenaufgang. Beachtet man diesen Ratschlag ist dies natürlich noch lange keine Garantie einen Stachelritter zu fangen.



