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Geschrieben von Damian
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03.08.2008 |
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Nach dem es aktuell die Donau nicht so gut mit uns meint, habe ich mich kurzzeitig entschlossen nachmittags an ein anderes Gewässer auszuweichen. Glasklares Wasser ließ natürlich mein Herz höher schlagen, denn diesen Anblick hätten wir uns seit langer Zeit an der Donau gewünscht.
Bei der Hinfahrt zum ersten Angelplatz, an dem ich gerne Ankern wollte bekam ich beim Schleppen den ersten Biss. Ein halbstarker, knapp massiger, konnte dem "tänzelnden" Wobbler nicht wiederstehen. Ein gutes Zeichen dachte ich mir, da ich ja neue Wobbler testen wollte. Erster Anker, erster Wurf und schon knallte es. Wow, heute ist aber was los hier. Zwar wieder ein kleines Exemplar aber immerhin. Und so ging es die restliche Zeit weiter. Kaum den Platz gewechselt, kaum zum Schleppen angefangen, Bisse am laufenden Band. Spaß pur mit "Raubfisch - Pur".
Gegen 20.00 Uhr dachte ich mir die letzte Schleppstrecke des Tages aus. Da ich in den tieferen Bereichen immer wieder große Kleinfischschwärme beobachten konnte versuchte ich es eine Etage tiefer. Ich hing den Ronin 110 hin und begann in der Tiefe zwischen 5 und 6 Meter zu schleppen. Es dauerte nicht lange bis die Rute in der Halterung durchbog und die Bremse zu "singen" anfing. Ein Hänger? Nachdem ich es entdlich geschafft habe die Rute unter extremer Spannung aus der Halterung zu nehmen machte der Hänger genau einen Kopfstoß und weg war er. Schade, dieser Esox war wohl etwas größer. Voller Enthusiasmus und Hoffnung fuhr ich unmittelbar weiter und eine kurze Zeit später klappte es doch noch mit einem sehenswerten Hecht.
Am Ende waren es 9 Hechte und etliche Nachläufer sowie Fehlbisse auf knappe 4 Stunden Angelzeit. Damit kann man echt zufrieden sein. Die Bissfrequenz stimmt also, leider aber noch nicht die Größe…
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