Der Angler setzt jetzt einen Blinker vor der Steinpackung

Verkehr am Wasser – Für viele Ansitzangler kommt es jetzt knüppeldick. Demnächst sollen neue Regeln am Wasser herrschen. Wegen des relativ niedrigen Durchschnitts-IQ bei den Anglern lehnt man sich absichtlich bei der Einführung der Vorschriften ganz stark an die seit Jahren bewährte und von vielen tagtäglich praktizierte Straßenverkehrsordnung an.

Geblasen wird an jeder Ecke, am Wasser sind bald nur noch maximal 3.0 Promille erlaubt

So soll zum Beispiel an Angelstellen, an denen das Angeln besonders attraktiv und lohnenswert wäre, ähnlich dem absoluten Halteverbot im Straßenverkehr, nur noch ein zeitlich beschränktes Angeln erlaubt sein. Die Kontrollorgane sollen, ähnlich der Politessen, die gleiche Ausbildung genießen und bei geringsten Verstößen hart aber herzlich durchgreifen. Ebenso werden die selbsternannten Freizeit-Sheriff´s mit einem blonden Alkomat ausgestattet.

An besonders fischreichen Stellen, im Fachjargon „Hot Spots“ genannt, sollen schon bald Hinweise angebracht werden, laut denen ein Aufhalten von maximal 3 Minuten erlaubt ist. Somit sollen die Vorgänge am Wasser optimiert und die Chancengleichheit einen Fisch zu fangen wieder hergestellt werden.

Gehört bald der Vergangenheit an, die Verkehrsbehinderung

Das Naturerlebnis an einem Schilderwaldsee wird somit demnächst nahezu überall zur Realität.
Auch die Angelgerätehändler haben die gesetzorientierte Entwicklung erkannt und fordern, dass jeder Angler, bei seinem Aufenthalt am Wasser, einen Blinker in und vor der Steinpackung setzen muss. Das kann nicht sein, dass die vorsichtige Angelei den Angelfluss behindert, so Andreas Wurzelstock von der Vereinigung unabhängiger Blechköderhersteller. Besonders Spinner sind von dieser Idee extrem begeistert.