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Fangmeldungen 2012
 
Schickt uns eure Fänge für die jeweiligen Kategorien. Am Ende des Jahres wird ein Zielfischkönig gewählt.
Bitte beachtet aber, dass wir bei Fotos großen Wert auf Ästhetik legen. Offensichtlich abgeschlagene Fische werden nicht veröffentlicht.

30+ Barsche

    *   Martin E. 45 (Jan)
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60+ Rapfen

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70+ Zander

    *   Martin E. 97 (Jan)
    *   Martin E. 91 (Jan)
    *   Damian S. 91 (Jan)
NEU Damian S. 83 (Feb)
    *   Damian S. 82 (Jan)

80+ Hechte

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Grundel-Cup 2012

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Carphunter mit Traumzander PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Martin Eckert   
06.12.2009

carphunter_mit_traumzanderDa ich für die meisten Leser von Spinningista ein neues Gesicht sein dürfte, möchte ich mich zuerst einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Martin, ich bin 28 Jahre alt und angle seit meinem 7. Lebensjahr, davon die letzten Jahre überwiegend auf Karpfen. Zusammen mit zwei guten Freunden gründete ich vor einigen Jahren die Carphunters Regensburg.
Neben dem doch als recht "faul" verschrienen Ansitzangeln auf Karpfen entdeckte ich vor einiger Zeit auch das Spinnfischen für mich, so dass man mich mittlerweile doch des Öfteren mit der Spinnrute am Wasser antreffen kann. Dabei fasziniert mich vor allem die Herausforderung, die Fische aktiv zum Biss überlisten zu müssen – zudem ist es in meinen Augen die einzig wirklich sinnhafte Möglichkeit, für kurze Zeit am Wasser zu sein und dennoch die Chance auf Erfolg zu haben. Gerade für die kältere Jahreszeit und auch mal nach Feierabend stellt diese Art des Angelns für mich einen perfekten Ausgleich dar. In den letzten Wochen konnte ich an unterschiedlichen Gewässern bereits mehrere ganz ordentliche Zander zu einem kurzen Landgang überreden, was mein Vertrauen in meine Angelweise stärkte. Doch was an diesem Abend passieren sollte, war natürlich in keinster Weise vorherzusehen. Und das ist auch gut so bei unserem Hobby, wie ich finde!

carphunter_mit_traumzander2Nach einem stressigen Arbeitstag und über 100km Nachhauseweg motivierte ich mich trotz des frischen Windes und Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt noch, mich warm einzupacken und ans Wasser zu fahren. Auf der Couch werden ja doch keine Fische gefangen! Nach rund 40 Minuten Angelzeit, kalten Fingern und bereits 2-3 verlorenen Ködern überraschte mich der heftige Einschlag in meiner Rute doch ein wenig. Intuitiv setzte ich einen kräftigen Anhieb und spürte sofort schwere Kopfschläge, was mich auf einen guten Zander hoffen ließ. Um die Schnur ja nicht locker zu lassen und dem Fisch die Möglichkeit zu geben, den Gummifisch abzuschütteln, führte ich den Drill möglichst kompromisslos. So durchbrach schon kurze Zeit später ein mächtiger Zander die Wasseroberfläche. Ein klein wenig nervös wurde ich da schon, muss ich zugeben… Der erste Landungsversuch scheiterte, der Fisch drehte sich und verschwand nochmals in der Strömung. Wie ich erkennen konnte, hatte der Haken nur sehr knapp gefasst, so dass ich richtig bangte, dass alles gut ging. Ich ertappte mich, wie ich ein „bitte komm her, bitte nicht ausschlitzen“ vor mich hinmurmelte. Doch beim zweiten Versuch stieg ich ein klein wenig ins Wasser hinein, um näher an den Fisch heran zu kommen – dass dabei das eiskalte Wasser in meinen Schuh schwappte, war mir zu diesem Zeitpunkt relativ egal… Und diesmal klappte zum Glück alles! Ich konnte den Fisch greifen und sicher ans Ufer befördern. Dabei konnte und wollte ich mir einen Freudenschrei auch gar nicht verkneifen, denn ich wusste, das ist ein richtig Kapitaler.
Das Vermessen bestätigte dies: 93cm - ein absoluter Traumzander! Ich verfrachtete den Fisch kurz in den umfunktionierten Karpfensack, den ich eben für solche Fälle immer in meiner Spinnfisch-Tasche mit dabei habe, und informierte mit zittrigen Händen meine engen Freunde, die mich natürlich beglückwünschten und sich mit mir über den außergewöhnlichen Fang freuten. Geteilte Freude ist eben doch doppelte Freude! Zwei von ihnen ließen es sich auch nicht nehmen und waren keine 15 Minuten später schon vor Ort, um sich den Traumfisch anzusehen – vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Chris für die tollen Fotos.
Es war selbstverständlich für mich, danach nicht mehr weiter zu angeln, sondern nach Hause zu fahren, und den perfekten Abend noch in vollen Zügen zu genießen. Wie hätte man das auch toppen können? Und ich bin mir sicher, der Fisch hat das Potenzial, in den nächsten Jahren noch die Metermarke zu knacken!