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Geschrieben von Damian
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Lange Zeit haben uns die Räuber in Schach gehalten aber nun hat sich der positive Trend der letzten Wochen bestätigt. Nachdem die Beißlaune der Zander an der Donau immer noch nicht nachgelassen hat und regelmäßig schöne Fische gefangen werden, wie zum Beispiel ein 76er von Sebastian, meldet Daniel den ersten 90er in dieser Saison.
Zwar war ist es wieder mal die Donau aber dieses mal in Passau. Genau zwei Tage nach einem 88er folgte der 90er Stachelritter.
Als Daniel bei seiner abendlicher Jagt nach Rapfen in der Dämmerung einen Gummifisch montiert bekommt er einen unerwarteten Besucher. Ein prächtiger Zander konnte nämlich dem rumtaumelnden Kunstköder nicht widerstehen. Nach einem tollen Kampf musste Mr. Glasauge eine Fotosession über sich ergehen lassen.
Und genau diese Momente entschädigen all die Tage, an denen wir deprimiert vom Angeln nach Hause gegangen sind und Ursachenforschung betrieben haben.
Also jetzt am Ball bleiben. Da geht noch einiges!
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Geschrieben von Damian
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Nicht nur für die Spanier, die gestern die Italiener zum ersten Mal bei einem großen Turnier besiegen konnten, aber auch bei uns scheint endlich der Bann gebrochen zu sein. Das Warten auf den ersten schönen Fisch hat ein Ende. Es hat sich die letzten Tage angedeutet aber es passierte eigentlich früher als wir es alle erwartet haben.
Nach dem Uli bereits am Freitag den ersten 70+ Stachelritter fangen konnte haben Daniel und Sebastian vorgestern eine weitere gute Stelle an der Donau gefunden. Viele Zander- sowie Rapfen- und Barbenbisse ließen auf verheißungsvolle Tage hoffen. Obwohl auf dem Papier eine Spitzenviertelfinalpartie stand mussten Prioritäten gesetzt und die nahezu perfekten Bedingungen ausgenutzt werden. Sprich, wir haben uns natürlich für´s Angeln entschieden.
Es war auf alle Fälle die richtige Entscheidung! Der richtige Riecher bestätigte sich nämlich als Daniel einen nach dem anderen Biss verzeichnete und nach zwei Stunden 6 Rapfen auf die Schuppen legen konnte. Bei mir war es nicht so extrem aber dafür richtig grob. Insgesamt drei Stück konnte ich auf meinem Konto gutschreiben und der Dritte hatte es in sich. Knallhart und ohne Gnade. Beim Anhieb bin ich als erstes Mal gegen eine Wand gelaufen. Nach kurzem Stillstand kamen die berühmten zwei Kopfschläge. Danach erstaunlich lange Fluchten. Nach einigen Minuten dachte ich echt, dass ich einen Waller an der Angel habe. Die Auflösung des Rätsels wenige Augenblicke drauf. Ein schöner Zander, der einen extrem guten Kampf geliefert hat.
So kann es weitergehen…
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Geschrieben von Oswald
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Schon bei den letzten Malen, bei denen mir der Uli im Angelgeschäft über den Weg gelaufen ist, blieben wir bei den Gesprächen über die Saisonplanung immer wieder beim Thema Renkenfischen am Attersee hängen.
Uli, der regelmäßig den Philipp am Attersee besucht, berichtete mir in schillernden Farben von ihren Erlebnissen bei der Jagd auf die begehrten Coregonen. Vom Aufspüren der Fische, über die spritzigen Fluchten bis zum vortrefflichen Geschmack der geschuppten Genossen regte sich mein Interesse an dieser Art der Fischerei und ich freute mich umso mehr, als ich gefragt wurde ob ich nicht mitfahren und das ganze mal selbst ausprobieren zu wollen. Die spontane Planung war gleich geschehen und ich saß Freitag nachmittags im Zug um in München Uli zu treffen und mit ihm nach Oberösterreich weiter zu fahren.
Der Attersee ist sowohl von Regensburg über Passau und Wels, als auch über München per Autobahn gut zu erreichen und mit etwa zweieinhalb bis drei Stunden Fahrtzeit ist man sogar schneller an einem erstklassigen Angelrevier als in so manchem überlaufenen Skigebiet.
Gerade angekommen wartete auch schon Philipp mitsamt Angellizenzen und Ruderboot, heiß auf die ersten Reinanken wurde die ausführlichere Begrüßung kurzerhand auf die Ruderfahrt zum Zielgebiet verlagert. Ich erhielt ein paar weitere Tipps und schon rauschte meine Hegene, bestückt mit fünf Nymphen in etwa 14 Meter Tiefe. Obwohl es schon zu dämmern begann gelang es meinen beiden Guides noch ein paar Bisse zu provozieren und einige, eher kleinere Renken an den Haken zu bekommen. Nach unserer Ausfahrt rätselten wir beim Essen wie wir die Ereignisse einzuordnen hätten. Die vergangene Woche hatten die Kollegen vom See von guten und sehr guten Fängen berichtet.
Könnten wir auch auf reiche Beute hoffen oder würden wir mit einer Beißflaute zu rechnen haben? Lag es an fehlender Erfahrung oder an meiner Forellenrute, deren Spitze vielleicht zu knackig für die feinen Bisse waren, dass ich keinen Biss hatte oder erkannte? Kann man nach dieser kurzen Ausfahrt überhaupt schon vernünftige Prognosen aufstellen?
Auf jeden Fall wurde beschlossen zur Sicherheit eine Reserverute für mich mitzunehmen und wir akzeptierten widerwillig die Tatsache noch ein paar Stunden schlafen zu müssen bevor es richtig losgehen konnte und wir Antworten auf unsere Fragen finden würden.
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Weiter …
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