| Auf zu neuen Ufern |
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| Geschrieben von Damian Sojka | |
| 30.05.2010 | |
Auf den ersten Blick wird sich sicherlich manch einer unserer Raubfischspezis über diesen Beitrag wundern. Raubfischangler auf der Jagt nach Karpfen? Das klingt sehr nach einer billigen Quiz-Frage: “findet den Fehler“. Damit wir bei dem schwierigen Unterfangen nicht kläglich scheitern, fragte ich beim Martin von der uns befreundeten Internetpräsenz Carphunters Regensburg an, der uns sofort seinen Support zusagte. Mit einem Profi an der Seite konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Die Mission Horizonterweiterung konnte angetreten werden. Zusammen mit Uli stürzte ich mich am frühen Nachmittag in das Abenteuer. Martin hat bereits einen Platz am Wasser eingenommen, so dass wir uns voll auf die neue Aufgabe konzentrierten konnten. Und man kann sich es überhaupt nicht vorstellen an welch grundsätzlichen Sachen es bei uns zum Teil scheiterte. Ziemlich schnell sind wir an unsere Grenzen gestoßen und es klingt vielleicht komisch aber wir sind definitiv in eine andere Welt eingetreten. Die Karpfenwelt. Voller Vorfreude ging es schließlich ans Wasser. Gegen 17.00h angekommen wurden wir kurz von Martin eingewiesen, der bereits schon einen kleinen Schuppenkarpfen auf seinem Konto verbuchen konnte. Schnell waren unsere Ruten scharf gemacht und der Grill eingeheizt. Nach anfänglichen Weißfischaktionen kam noch vor der Dämmerung ein Biss, der einen durchaus ansehnlichen Graskarpfen und auch, wie man am Foto deutlich erkennen kann, viel Freude bei mir brachte. Eine weitere Aktion auf der zweiten Rute endete nach einer heftigen Flucht mit einem festgesetzten Fisch im Unterholz. Sicherlich ein Highlight war noch eine wunderschöne Schleie, die unserem exakt am Futterplatz platzierten Köder nicht wiederstehen konnte. Aus dem Schlaf ries uns ein Biss auf Martin´s Rute. Nach anfänglicher Skepsis beim Drill entpuppte sich der Gegenüber als ein schöner 20 Pfund schwerer Schuppenkarpfen. In den Morgenstunden kämpfe Uli mit einigen Run´s die allerdings alle leider nicht von Erfolg gekrönt wurden. Lediglich eine extrem schön gefärbte Schleie konnte Uli doch noch auf seinem Konto verbuchen. Eine schwache Ausbeute wenn man die Anzahl der Bisse gegenüber stellt. Mitten während des Frühstücks war ich wieder mal mit einem Drill dran. Nach dem Anhieb merkte ich ziemlich schnell am Widerstand, dass der Fisch etwas größer war. Wir beschlossen kein Risiko einzugehen und sprangen ins Boot um den Fisch in einer sicheren Zone zu keschern. Dank Uli´s Hilfe konnte ich einen wunderschönen 15 Pfund schweren Schuppi landen. ![]() Unglaublich! Mit so einem Ergebnis hatten wir niemals gerechnet! Wir haben sehr viele interessante Gespräche geführt und extrem viel Spaß gehabt. Wir bedanken uns auf alle Fälle beim Martin für die Exkursion und einen kleinen aber sehr interessanten Einblick in die Kunst der Karpfenangelei. Übrigens, allen die sich für das Karpfenangeln interessieren kann ich nur die Homepage der Carphunters Regensburg empfehlen. |













